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Schluss mit dem nervigen Passwort-Stress – mit diesen Passwort-Managern sind wir online sicher unterwegs

Das schlechte Gewissen bei der Nutzung unseres PC`s oder Tablets hat meist einen Namen: Passwort. Wir wissen, dass unsere Passwörter nicht optimal sind, aber so richtig Lust haben wir auf das Thema trotzdem nicht.

Erstens ist es ziemlich lästig, sich dutzende gute Passwörter zu überlegen und die auch noch regelmäßig zu wechseln – Experten raten ein eigenes Passwort für jeden Zugang anzulegen. Zweitens sollten die genutzten Passwörter auch noch möglichst kompliziert sein. Generell empfehlen die Experten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) deswegen die Nutzung eines Passwort-Managers. Ein einziges Wort reicht hier schon als Zugang zum generellen Passwort-Glück. Das Angebot dieser megapraktischen Helfer ist jedoch groß, die Stiftung Warentest hat jetzt neun getestet.

Ein bisschen Zauberei – was der Passwort-Manager ermöglicht
Wir wollen auf Webseite X mal eben den Urlaub buchen und zack, füllen sich auf der Anmeldeseite wie von selbst die Felder Benutzername und Passwort aus. Dabei waren wir vielleicht das letzte Mal vor zwei Jahren auf der Seite. Oder wir gehen auf eine seltener genutzte Online-Shoppingseite und sind direkt eingeloggt. Diese angenehmen Déjà-vu-Erlebnisse ermöglichen Passwort-Manager. Einmal aktiviert, erledigen sie die ganze Anmelde-Prozedur automatisch für uns – auf all unseren Accounts, mit wirklich sicheren Passwörtern und auf jedem unserer Geräte.

Sicherheit – absolute Pflicht
Die Sicherheit war deswegen natürlich auch eines der zwei Hauptkriterien im Test. Denn tatsächlich sollten wir dem Passwort-Manager im höchsten Maße trauen können, wenn er unsere teils sensiblen Zugangsdaten verwaltet. Von den getesteten acht Passwortmanagern schafften drei gute Noten in Punkto Sicherheit – „Dashlane“, „Intel Security“ und „Keeper Security“, das Programm „LastPass“ überzeugte hier sogar mit einem „sehr gut“.

Dabei mussten die Programme besonders bei vier Aspekten überzeugen:
1. Wie werden unsere Passwörter im Netz vor dem Zugriff Dritter geschützt?
2. Arbeitet das Programm mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung, sprich müssen wir uns neben dem Masterkennwort noch zusätzlich per Code oder Fingerscan identifizieren?
3. Besitzt das Programm einen integrierten Passwortgenerator, der für unsere unterschiedlichen LogIns schwer zu knackende Passwörter erfindet?
4. Fordert das Programm ein möglichst sicheres Master-Passwort?

Praktisch soll es sein
Was nützt das beste Programm, wenn wir es nicht eingerichtet bekommen? Deswegen war die einfache und verständliche Handhabung das zweite Hauptkriterium des Tests. Dabei schauten die Tester zum einen auf die Gebrauchsanleitungen und die Hilfestellungen der Programme bei der Einrichtung. Übersichtlichkeit, und Vollständigkeit waren dabei die entscheidenden Stichworte. Zum anderen wurde aber auch der praktische Nutzen besonders beim täglichen Gebrauch hinterfragt und bewertet. Hier konnten nur „Dashlane“ und „Kaspersky“ gute Bewertungen erzielen, die anderen Programme mussten sich mit einem „befriedigend“ zufrieden geben.

Das Master-Passwort
Das A und O eines jeden Passwortmanagers ist das Masterpasswort. Es ist der Schlüssel zu unserem Passwort-Online-Tresor. Deswegen sollte es besonders gut sein. Allerdings gibt es seit Sommer dieses Jahres – und das ist auch generell für unsere Passwort-Findung sehr wichtig - eine veränderte Experten-Empfehlung für ein gutes Passwort. Statt der bisherigen Regel – mindestens acht Zeichen lang und eine irrwitzige Kombination aus Buchstaben – gilt jetzt: Das Passwort sollte möglichst lang sein - mindestens 20 Zeichen sind die Benchmark - und kann aus echten Worten“ bestehen. Wir können also Sätze bilden, allerdings möglichst ohne Sinn wie „Grüne Hasen essen 7 Fische + Marmelade“. Die Tester empfehlen Sonderzeichen und Zahlen trotzdem einfließen zu lassen.

Ein Tipp zum Schluss
Die Tester warnen im Zuge des Tests aber auch vor einer weit verbreiteten Angewohnheit: Das Speichern des Master-Passworts - aber auch unserer Passwörter generell - im Browser. Das ist zwar praktisch, aber nach Aussage der Experten auch sehr gefährlich. Denn unsere Browser sind mit ihrer ständigen Anbindung ins Internet ein beliebtes Einfallstor für Hacker. Alles spricht also für die Nutzung eines Passwort-Managers. Vier Programme „Dashlane“, „Intel Security“, „Keeper Security“ und LastPass“ wurden als „empfehlenswert“ eingestuft, sie kosten rund 20-30 Euro im Jahr.


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