Responsive image
 
---
---
Facebook
Netguide

Neuigkeiten bei Facebook und WhatsApp

Facebook-App auf dem Smartphone
  • WhatsApp hat die Schallmauer von zwei Milliarden Nutzern durchbrochen
  • Facebooks Datingpläne wurden ausgebremst
  • 10 Millionen Testnutzer für WhatsApp-Pay

2.000.000.000 nutzen WhatsApp

Die Nutzerzahlen von WhatsApp steigen nahezu ungebremst. 2017 verzeichnete die App aus dem Facebook-Konzern noch eine Milliarde Nutzer, 2018 stiegen die Zahlen dann schon auf 1,5 Milliarden. Jetzt heißt es in einem aktuellen WhatsApp-Blog-Eintrag: „Wir freuen uns, dass mittlerweile über zwei Milliarden Menschen weltweit WhatsApp nutzen.“

Gleichzeitig steigt auch die Gesamtzahl der Menschen, die mindestens einen Dienst des Facebook-Konzerns verwenden: Mindestens einmal monatlich sind 2,9 Milliarden Menschen bei Facebook, Instagram oder Whatsapp aktiv. Täglich sind es 2,3 Milliarden Menschen. Beeindruckende Zahlen, die Facebook wohl veranlassten, im schon zitierten Blogeintrag die neuen Zahlen nicht nur zu feiern, sondern den Nutzern auch ein Versprechen zu geben: „Wir wissen, je mehr unser Leben online stattfindet, desto besser müssen wir es schützen. (...) Bei der Sicherheit werden wir keine Kompromisse eingehen, denn das hieße, die Sicherheit von Menschen zu gefährden.“

WhatsApp Pay in der Probephase

Der nächste große Coup von WhatsApp steht in den Startlöchern – Bezahlen per Messenger. Mit WhatsApp Pay sollen wir Geld genauso leicht verschicken können wie ein Foto, es soll aber auch möglich sein, Rechnungen per WhatsApp Pay bezahlen zu können. Diese Funktion hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg schon 2018 angekündigt, es folgten Tests besonders in Indien. Diese scheinen positiv verlaufen zu sein, so dass WhatsApp jetzt die Funktion in Indien für 10 Millionen Nutzer testweise ausrollen will. Die weiteren Pläne sind ambitioniert. Facebook-Chef Mark Zuckerberg möchte WhatsApp-Pay noch in diesem Jahr in mehreren Ländern starten. Ob Deutschland zu den Startländern gehören wird, ist nicht bekannt.

WhatsApp Werbung? Erst einmal nein!

2020 sollte auch das Jahr werden, in dem WhatsApp Werbung in der App einführen wollte. Die Pläne waren schon länger bekannt, wurden aber nun wieder in die Schublade gelegt. Das Wall Street Journal hatte herausgefunden, dass Facebook die an diesem Projekt arbeitende Abteilung aufgelöst hatte. Ein Facebook-Sprecher erklärte gegenüber dem Magazin Business Insider, dass der Messenger-Dienst jetzt erst einmal an einer WhatsApp-Businesslösung arbeite, das sei wichtiger. Allerdings ist damit das Thema Werbung bei WhatsApp nicht generell beendet, sondern es scheint eher so, dass die Entscheidung auf unbestimmte Zeit verschoben ist.

In Europa vorerst ausgedatet

Eine weitere geplante Funktion des Facebook-Konzerns erlebte jetzt kurz vor dem offiziellen Rollout ein unbeabsichtigtes Ende bzw. einen Aufschub auf unbestimmte Zeit: Facebook-Dating. Pünktlich zum Valentinstag wollte Facebook damit in Europa an den Start gehen. Aber daraus wurde nichts. Der Grund für den plötzlichen Stopp ist wohl ein Disput mit der zuständigen irischen Datenschutzbehörde (Facebook hat seinen Europasitz in Irland). Diese hatte Facebook wohl letzten Montag -- wie sie selbst sagen - inspiziert und dabei auch Unterlagen zu Facebook-Dating konfisziert. Zwei Tage später blies der Konzern den Start von Facebook-Dating ab. 

Flirten mit Facebook

In den USA und 19 weiteren Ländern in Südamerika und Asien ist Facebook-Dating allerdings schon gestartet. Um dabei sein zu wollen, müssen die Nutzer ein eigenes Dating-Profil anlegen. Facebook liefert dann mögliche Partner und bezieht dabei auch das schon gesammelte Wissen über die Nutzer ein. Wie bei Tinder können wir die Vorschläge mit einem Herz oder ein X bewerten und im „Herz-Fall“ auch anschreiben. Damit die Nutzung möglichst sicher ist, soll es laut Facebook nicht möglich sein, zwischen den Dating-Profilen Fotos, Links, Videos oder Geld zu verschicken.

Mehr Steuern für die EU

Mark Zuckerberg ist an diesem Wochenende auf Europatour: Er hat die Münchner Sicherheitskonferenz besucht und wird in Brüssel bei der EU-Kommission erwartet. Schon im Vorfeld hatte er laut einem Redemanuskript Verständnis geäußert, dass Facebook zukünftig mehr Steuern bezahlen müsse. Entsprechende Reformpläne einer einheitlichen Besteuerung von Internetkonzernen u.a. in der EU kommentierte er dort so: „Wir akzeptieren, dass dieses neue Regelwerk bedeuten könnte, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen, und dies in unterschiedlichen Ländern.“ Übrigens, wer den Auftritt des Facebook-Chefs in München sehen möchte, der Talk mit dem Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger ist hier bei YouTube nachschaubar.


Der wöchentliche Blick ins Web

Eine Person die eine Computertastertur mit Maus bedient

Das Internet schläft nicht - ständig gibt es neue Trends, neue Plattformen, neue Apps und täglich Veränderungen. Mit uns behaltet ihr den Überblick - denn wir präsentieren Ihnen hier jede Woche was es Neues gibt in der digitalen Welt.