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Christina Wolff
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Streaming für Familien: Disney+ startet in Deutschland

  • Zum Auftakt gibt es 500 Filme und 7.500 Serienepisoden
  • Nach erfolgreichem Start u.a.in den USA kommt Disney+ am 24. März nach Deutschland
  • Wer bis zum 23. März bucht, kann Geld sparen

29 Millionen Kunden in nur drei Monaten

Viele Film-Fans werden den 24. März 2020 knallrot im Kalender stehen haben. Denn dann startet Disney+, der neue Streamingdienst des Disney-Konzerns. Er wird den „Streaming-Krieg“ auf unseren Bildschirmen weiter verschärfen. „Alle jagen Netflix“ scheint dabei das Motto zu sein (und ein bisschen auch Amazon Prime). 171 Millionen Abonnenten hat sich der Streaming-Dienst-Platzhirsch Netflix seit 2007 erarbeitet (150 Millionen sind es - zum Vergleich - bei Amazon Prime). Doch weiteres Wachstum wird wohl schwieriger werden, angesichts der wachsenden Konkurrenz.

Denn welche Zugkraft der neue Dienst Disney+ gleich zu Beginn entwickeln kann, zeigen schon die Start-Zahlen. Aus dem Stand heraus hat Disney+ in den USA, Kanada und den Niederlanden in nur knapp drei Monaten (!) fast 29 Millionen Kunden gewinnen können. In 14 Tagen nun ist der Startschuss in Deutschland und sechs weiteren europäischen Staaten.

Vorhang auf für...

... z.B. alle acht Star Wars Filme, die finale Staffel von „Star Wars: The Clone Wars“ und die Star Wars Serie „The Mandalorin“ (TV-Tipp: Die erste Folge der Serie läuft am 22. März, 20.15 Uhr schon mal als Appetizer im FreeTV bei ProSieben). Disney zeigt gleich zum Start von Disney+, welche Film- und Serienpower der Konzern besitzt. Denn neben der Star Wars-Welt ist auch der Marvel-Kosmos - u.a. „Captain Marvel“, „Avengers: Endgame“ oder „Guardians of the Galaxy“ - dann direkt auf dem heimischen Screen verfügbar. Ebenfalls dabei sind Disney-Zeichentrick-Klassiker, die Pixar-Blockbuster und auch 30 Staffeln der Simpsons. Eine Übersicht über das komplette Startprogramm findet sich auf der Plattform kino.de.

Aber auch Doku-Fans werden auf ihre Kosten kommen mit den Produktionen von National Geographic. Zusätzlich umfasst das Angebot auch eine Vielzahl an Originals, sprich Produktionen, die nur auf Disney+ zu sehen sein werden. Welche, Films, Shows und Serien schon jetzt zu sehen sein werden bzw. auf was wir uns in den nächsten Monaten freuen können, ist hier auf wikipedia gelistet.

Zehn Euro sparen

Disney+ wird zum Start 6,99 Euro monatlich kosten. Für das Jahresabo werden 69,99 Euro fällig. Damit ist Disney+ preiswerter als Netflix, teurer als Apple TV und gleichauf mit Amazon Prime. Für das reguläre Angebot wird Disney+ auch eine einwöchige Probephase anbieten. Zum Start verspricht der Konzern zusätzlich - allerdings nur noch bis zum 23. März – einen Frühbucherrabatt von 10 Euro auf das Jahresabo an. Interessenten können das Angebot auf der Disney+ - Website vorbestellen. Bezahlen können wir erst einmal ausschliesslich per Paypal und Kreditkarte, später wird z.B. Klarna auch noch als Zahlungsmethode angeboten.  

Viele Optionen für komfortables Gucken  

Mit einem Disney+ Abo können wir gleichzeitig mit bis zu vier Personen streamen und es ist möglich, sieben verschiedene Profile anzulegen. Im Gegensatz zur Konkurrenz wird es bei Disney+ ohne Aufschlag über 100 Titel in 4K-Ultra-HD geben. Zudem sollen wir alle Titel unbegrenzt herunterladen und anschließend auf bis zu zehn Geräten offline anschauen können. Allerdings scheint das Binge-Watching bzw. Komaglotzen, also das Schauen zahlloser Serienfolgen hintereinander, bei Disney+ nicht (immer) möglich zu sein. Gerade neue Produktionen werden wohl im Wochenrythmus veröffentlicht. Dafür scheinen wir auf der Geräte-Ebene wohl keinerlei Probleme befürchten müssen. Disney+ wird gleich zum Start auf allen wesentlichen Geräten (auch Konsolen) und Plattformen zur Verfügung stehen. Eine Übersicht bietet der Konzern hier an.

Vorteil Familie

Disney+ versteht sich als ein reines Familienangebot. Der Streamingdienst will im Gegensatz zur Streaming-Konkurrenz ausschließlich Produktionen anbieten, die einer maximalen Altersbeschränkung von FSK 12 unterliegen. Zusätzlich will er die Einrichtung von Kinderprofilen anbieten. Diese sollen eine kinderfreundliche Oberfläche beinhalten, eine einfachere Menüführung und die Begrenzung auf kindgerechte Inhalte.


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