Responsive image

on air: 

Christina Wolff
---
---
Smartphone_Homescreen3
Netguide

Die beliebtesten und besten Apps 2019

Smartphone Homescreen
  • 2019 wird die Zahl der weltweiten App-Downloads nach Schätzungen auf über 110 Milliarden steigen (75% Google, 25% Apple)
  • Allein Apple wird 2019 nur mit Apps voraussichtlich einen Umsatz von ca. 50 Milliarden Dollar erwirtschaften
  • Deutschland hat 2018 erstmals die Schallgrenze von zwei Milliarden App-Downloads durchbrochen

Es ist ein wenig wie der Oscar in Sachen Apps – regelmäßig zum Ende des Jahres kürt Apple seine App des Jahres. Damit hebt der Konzern aus Cupertino eine App auf den Thron, die seiner Meinung nach herausragt aus dem schier riesigen Meer von Apps. Nach aktuellen Zahlen werden uns allein im Appstore insgesamt rund 1,96 Millionen Apps angeboten. Bei Google ist das Angebot übrigens noch größer – 2,46 Millionen Apps stehen hier bereit.

KI für die Kamera

Letztes Jahr hatte „Procreate Pocket“ das Rennen gemacht: Das ist eine App, die aus unserem Smartphone eine digitale Leinwand macht, auf der wir dann nach allen Regeln der Kunst zeichnen, malen oder illustrieren können. Die 2019er Krone für die beste iPhone-App kann sich wieder eine Kreativ-App aufsetzen: „Spectre Kamera“ ermöglicht mittels Künstlicher Intelligenz großartige Langzeitbelichtungen mit der Smartphonekamera. Für rund 3,50 Euro können wir so „Straßen in Lichtströme verwandeln“ oder „Wasserfälle wie Gemälde aussehen lassen“ wie es in der App-Beschreibung heißt.

Achtung Aufnahme

Die App „Blitzer Pro“ ist auch 2019 die meist gekaufte App des Jahres. Sie informiert nach eigenen Angaben über „feste und mobile Gefahren wie Unfälle, Stauenden, Sichtbehinderungen und Tages- bzw. Dauerbaustellen“. Tatsächlich werden sie die meisten von uns aber runterladen, um dem ein oder anderen Blitzer zu entgehen. Das ist allerdings verboten. Wer erwischt wird muss mindestens 75 Euro zahlen und riskiert zudem einen Punkt in Flensburg.

Auf den weiteren Plätzen der meist gekauften Apps rangieren mit der WhatsApp-Alternative „Threema“ und dem Wetter-App Klassiker „Pro Weather“ schon hinlängliche bekannte Apps.

Von TikTok und einem Himmelreich

Der ein oder andere hatte TikTok, die umstrittene App des chinesischen Portals für Kurzvideos, bei den meist geladenen Apps schon auf den vordersten Rängen gesehen. Doch nach der Auswertung von Apple finden sich dort zunächst mal die Klassiker vergangener Jahre:

Platz 1: WhatsApp
Platz 2: Instagram
Platz 3: YouTube.

Auf Platz fünf landete überraschenderweise die App des schwedischen Klamotten-Labels H&M, TikTok schaffte es nur auf Platz 11 – hinter McDonalds Deutschland und vor Amazon.

Bei den besten Spielen fürs iPhone konnte sich Sky: Children of the Night durchsetzen. Das Spiel nimmt uns mit ins sogenannte Himmelsreich, in dem wir „sieben traumähnliche Reiche erkunden müssen, um das Geheimnis zu enthüllen“.

Chatten ohne Sprach-Grenzen

Die App des Jahres bei Google heißt Ablo. Das ist eine kostenlose Chat-App, die uns direkt auch einen integrierten Übersetzer bietet. Damit können wir in Echtzeit mit Menschen auf der ganzen Welt chatten oder uns per Videoanruf verbinden, über alle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg. In den Kommentaren erntet die App deswegen von ihren „virtuellen Weltenbummlern“ auch viel Zuspruch. Allerdings hapert es wohl häufig bei der Übersetzung, die zum Teil sehr unverständlich ist und das Gesagte nur erahnen lässt. Positiv: Die App-Macher melden sich auf die Kritik ihrer Nutzer sehr schnell und versuchen zu helfen. So lautet ein Tipp, wenig Umgangssprache und wenig Abkürzungen zu benutzen.

Für mehr „mobilen Glitch“ und die Zombies kommen

Der Titel ist das Gegenteil von griffig und kommt zudem auch noch fehlerhaft daher: „Video Bearbeiten – video effekte für tiktok, musik“ heißt die App, die von den Nutzern des Google Play Stores zwischen dem 11. und 25. November zur besten App des Jahres gewählt wurde. Die App aus Hongkong ermöglicht die Bearbeitung von Handyvideos. Unter anderem können wir mit ihr besonders den sogenannten Glitch-Effekt bewirken. Nach der Bearbeitung sehen die Filme aus, als hätten sie einen oder mehrere Fehler – ungewollt wirkende Farbbalken, unscharfe Konturen oder pixelige Bildauflösungen. Die App ist kostenlos, für manchen Filter müssen wir aber zahlen.

Als Spiele-App des Jahres wurde – wenig überraschend – die Smartphone-Version des Egoshooter-Klassikers Call of Duty: Mobile gewählt. Die App hatte direkt nach der Veröffentlichung für einen Rekord gesorgt: In der ersten Woche wurde sie insgesamt mehr als 100 Millionen Mal runtergeladen, das hatte zuvor noch keine Spiele-App in dieser kurzen Zeit geschafft.


Der wöchentliche Blick ins Web

Eine Person die eine Computertastertur mit Maus bedient

Das Internet schläft nicht - ständig gibt es neue Trends, neue Plattformen, neue Apps und täglich Veränderungen. Mit uns behaltet ihr den Überblick - denn wir präsentieren Ihnen hier jede Woche was es Neues gibt in der digitalen Welt.