Pflaumenkuchen

Zutaten:
500 g Weizenmehl
1 Päck. Hefe (42 g)
250 ml Milch
1 Teel. Zucker
80 g Margarine
80 g Zucker
Margarine zum Ausfetten der Bachofen-Fettpfanne
2 kg Zwetschen oder Pflaumen

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, da hinein die Hefe bröckeln. 125 ml Milch erwärmen, max. 40°C, mit 1 Teel. Zucker zur Hefe geben, mit einem Teil Mehl verrühren, zugedeckt ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Die Margarine mit der restlichen Milch erwärmen, max. 40°C mit dem restlichen Zucker zum Vorteig geben, kräftig durchkneten, bis der Teig Blasen wirft, nochmals zugedeckt 20 Minu¬ten an einem warmen Ort gehen lassen.
Anschließend den Teig in einer ausgefetteten Backofen-Fettpfanne ausrollen.
Zwetschgen gründlich waschen, abtropfen lassen, entsteinen. Jede Fruchthälfte noch einmal halb einschneiden - so zieht sich die Haut während des Backen nicht zusammen.
Die Zwetschgen mit der Innenseite nach oben schuppenförmig auf dem Teig verteilen. Die Backofen-Fettpfanne in den vorgeheizten Backofen mit der Einstellung Ober- und Unterhitze 180°C oder Umluft 160°C schieben und 55-60 Minuten backen. Danach mit Zucker bestreuen.

Hinweis:
Zwetschen- oder Pflaumenkuchen kann auch sehr gut auf Vorrat eingefroren werden. Dann jedoch nicht mit Zucker bestreuen, erst wenn er zum Verzehr aufgetaut wird.

Das Rezept zum Nachhören:

Flash ist Pflicht!




Gut zu wissen

Hefeteig
Hefe ist für die Bäckerei unentbehrlich. Die Kleinstorganismen, aus denen die Hefe besteht, gehören botanisch zu den Pilzen. In feuchtwarmer Umgebung vermehren sich die Hefezellen und sie bewirken, dass Hefegebäck aufgeht, porig und locker wird.
Presshefe ist das, was wir Backhefe nennen. Es gibt sie lose und abgepackt in Stücken von 42g. Wird diese Presshefe entwässert, dann entsteht daraus Trockenhefe, die Sie in Tütchen kaufen können.
Die Zubereitung von Hefeteig mit den einzelnen Arbeitsgängen:
„Mehl in eine Rührschüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung eindrücken, die Hefe hineinbröckeln, 1 Teelöffel Zucker zufügen. Einen Teil der Flüssigkeit erwärmen (nicht über 50°C), in die Vertiefung geben. Hefe, Zucker, Flüssigkeit und etwas Mehl zu einem dicklichen Brei rühren. Die Rührschüssel zudecken, an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen."
Nur in Gegenwart von Wärme entfaltet die Hefe ihre volle Treibkraft, vor allem die Flüssigkeit (Milch oder Wasser) sollte etwa 40°C haben, auf keinen Fall 50°C überschreiten. 1 Teelöffel Zucker ist die „Nahrung" der Hefepilze und sollte auch bei der Zubereitung pikanter Hefeteige nicht fehlen.
„... restliche Flüssigkeit mit dem Fett erwärmen ..."
Fett erhitzt sich schnell auf mehr als 50°C. In Verbindung mit der Flüssigkeit ist die Gefahr der zu hohen Temperatur geringer.
„... mit allen übrigen, im Rezept angegebenen Zutaten, dem Mehl und dem Vorteig verkneten und dann den Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft ..."
Das Schlagen des Hefeteiges bewirkt eine besonders gute Verbindung aller Zutaten untereinander unter Einschlagen von Luft. Die Hefe wandelt dabei Zucker und Mehl (Stärke) also Kohlenhydrate in Kohlensäure und Alkohol um und bewirkt dadurch eine Lockerung des Teiges.
„... den Teig abermals zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er etwa doppelt so hoch ist ..."
Hefeteige dürfen nicht sofort nach der Zubereitung gebacken werden, sondern müssen vorher genügend aufgegangen sein.
„... danach je nach Rezept weiterverarbeiten (ausrollen, formen, flechten usw.) und in jedem Fall vor dem Backen nochmals gehen lassen."
Durch das nochmalige Aufgehen des geformten Gebäckes wird das Porengerüst besonders locker.

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