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Politische Aufarbeitung des Missbrauchsfalls von Lügde beginnt

Nach dem Urteil im Lügde-Prozess geht heute (13.09.19) die politische Aufarbeitung los. Im NRW-Landtag in Düsseldorf kommt der Untersuchungsausschuss Kindesmissbrauch zusammen. Er soll klären, inwieweit staatliche Behörden versagt haben. Es geht um einen Tatzeitraum von fast zwei Jahrzehnten.

Untersucht wird vor allem, warum der verurteilte Andreas V. bis letztes Jahr Kinder missbrauchen konnte, obwohl die Polizei schon lange vorher Hinweise zu ihm bekommen hatte. Geklärt werden soll auch die Frage, weshalb es die Behörden erlaubt haben, dass bei ihm auf dem Campingplatz ein Pflegekind wohnte.

Oder wie es passieren konnte, dass bei der Polizei 155 Datenträger zu dem Fall verschwanden. Der Untersuchungsausschuss hat nun 3 Jahre Zeit, um Antworten zu finden.