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Lügde-Prozess auf der Zielgeraden

Im Prozess um die Missbrauchsfälle von Lügde will das Landgericht Detmold heute (16.08.19) die Beweisaufnahme schließen. Danach soll der Staatsanwalt mit den Plädoyers beginnen. Je nach Zeitplan gibt es auch erste Schlussworte von den 18 Nebenkläger-Anwälten.

Zunächst kommt heute noch ein psychiatrischer Gutachter zu Wort, er soll sagen, was bei seiner Untersuchung des Angeklagten Andreas V. herausgekommen ist. Es geht unter anderem um die Schuldfähigkeit des Mannes. Aber auch darum, ob er so gefährlich ist, dass zusätzlich zu einer Haftstrafe noch eine Sicherungsverwahrung in Frage kommt. Maro S., dem anderen Angeklagten, ist bereits eine pädophile Störung bescheinigt worden.

Die Beiden sollen über Jahre auf einem Campingplatz in Lügde Kinder schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben. Das Urteil wird frühestens im September gesprochen.