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Nächste Runde im Prozess um Lügder Missbrauchsserie

Der Prozess um die Missbrauchsserie von Lügde wird gerade fortgesetzt. Am achten Verhandlungstag möchte das Landgericht Detmold unter anderem einen Polizisten anhören, der an den Durchsuchungen auf dem Campingplatz beteiligt war. Vor dem Gerichtsgebäude wollen Menschen heute aus Solidarität mit den Opfern demonstrieren.

Außer dem Polizisten sollen heute noch weitere Opfer und deren Eltern aussagen. Nach der Erkrankung des Beschuldigten Andreas V. ist geplant, den Prozess regulär fortzusetzen. V. hatte zuletzt nur ganz kurz an der Verhandlung teilnehmen können. Deswegen ging es erst einmal hauptsächlich um die Vorwürfe gegen den anderen Angeklagten aus Steinheim.

Schon morgen steht der nächste Verhandlungstag an. Dann sagen Gutachterinnen etwas dazu, ob sie die beiden Angeklagten für gefährlich halten. Das ist wichtig für das Gericht, wenn es neben einer Strafe auch über anschließende Sicherungsverwahrung entscheiden müssen.